Bildungskongress Zürich 7. Mai

Am 7. Mai vranstaltet unsereuni ein ganztägiges, nationales Forum zur kritischen und gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit der Universität, gemeinsam mit einem nationalen Zusammenschluss der Lehrenden und Forschenden.
Wie ihr im untenstehenden Entwurf von Peter lesen könnt, ist ein 'Kaleidoskop' mit Meinungen, Thesen und Projekten von Studierenden, Lehrenden und Forschenden geplant. Ausserdem bereiten wir für den Nachmittag mehrer themenbezogenen Workshops vor. Bitte beteiligt und postet hier Ideen, Anliegen, Texten, Kritik und Anmeldungen!
liebe unsereunizh

unten findet ihr einen entwurf von p. streckeisen für das forum vom 7.
mai, das ja in zürich stattfinden soll. ergänzungen,
änderungsvorschläge, ideen sind willkommen. und vor allem vorschläge
für diskussionsbeiträge eurerseits. wir sammeln in den nächsten tagen
die möglichen beiträge.

bisher haben sich von dozierendenseite u.a. für einen beitrag gemeldet:
- jürg fröhlich, professor für mathematische physik, eth zürich
- claude calame, professeur université de Lausanne, Directeur
d\'Etudes EHESS Paris
- eva hartmann, professorin uni lausanne, institut d\'etudes
politiques et internationales
- sebastian schief, departement sozialarbeit und sozialpolitik, uni fribourg
- tove soiland, historikerin, lehrbeauftragte uni zh
- francesca falk, zhdk
- regula kunz, fh nordwestschweiz für soziale arbeit
- norbert a\'campo, professor mathematik, uni basel
- .........

mit herzlichem gruss
sarah

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FORUM UNI-21
Wie wir uns die Hochschulen des 21. Jahrhunderts vorstellen

Im November und Dezember 2009 haben Studierende an den grössten Unis
der Schweiz Hörsäle besetzt, Aktionen durchgeführt und Forderungen
aufgestellt. Am 20. November 2009 haben 87 Lehrende und Forschende
eine Erklärung zu den Protesten veröffentlicht, in der festgehalten
wird, dass die von der Bewegung unsereuni aufgeworfenen Fragen von
grosser Bedeutung für die Zukunft der schweizerischen Hochschulen sind.

Mit dem Forum Uni-21 wollen wir einen Schritt weitergehen und
gemeinsam eine Diskussion von Studierenden, Lehrenden und Forschenden
über die Zukunft der Hochschulen organisieren, wie wir sie uns
vorstellen und wünschen. Als Personen, die an Universitäten und
Fachhochschulen studieren und arbeiten, wollen wir die zukünftige
Entwicklung weder den Bildungsexperten des Staats und der
Wirtschaftsverbände noch der entstehenden Kaste von Hochschulmanagern
überlassen, die an Einfluss in der Bildungspolitik gewinnen. Es darf
nicht sein, dass jede Kritik und jeder Widerstand aus den Hochschulen
als Ausdruck einer ewiggestrigen Haltung abgetan wird, die der alten
Elfenbeinturmuniversität nachtrauert, wie es das Klischee will. Wir
akzeptieren nicht, dass der bildungspolitische Horizont auf eine Wahl
von Pest oder Cholera reduziert wird: Wir wollen weder die
traditionelle Eliteuniversität mit ihren feudalen Strukturen, noch
gefällt uns die Hochschule als durchkommerzialisiertes
Dienstleistungsunternehmen. Alternativen sind denk- und machbar,
darüber wollen wir uns im Forum Uni-21 verständigen.

Alle im Hochschulbereich studierenden und arbeitenden Menschen sind
herzlich eingeladen, ihre Anliegen, Forderungen und Zukunftsvisionen
einzubringen. Das Forum ist ein offener Prozess, in dem pragmatische
und konkrete Vorschläge ebenso willkommen sind wie auf den ersten
Blick utopisch anmutende Visionen. Wenn es uns gelingt, konkrete
Vorschläge und Zukunftsvisionen zu verbinden, können wir Studierende,
Lehrende und Forschende motivieren, sich für qualitativ hoch stehende,
gesellschaftliche Verantwortung tragende und demokratische Hochschulen
einzusetzen. Wir können sie unterstützen, die Universität oder
Fachhochschule, an der sie studieren oder arbeiten, als ihre eigene
Hochschule zu sehen, die sie mitgestalten wollen. Das macht allerdings
nur Sinn, wenn es möglich wird, wirklich über Alternativen zur
heutigen Hochschulpolitik zu diskutieren und dafür zu kämpfen.


Erster Vorschlag zum Ablauf des Forums (Freitag, 7. Mai, Uni Zürich)

10.30-12.30: Das Forum beginnt mit einem ersten Teil im Plenum.
Begrüssung, drei oder vier einleitende Statements à max. 15 Minuten,
erste Diskussion und Äusserungen zu Sinn und Zweck dieses Forums.

12.30-13.30: Mittagessen und informeller Austausch

13.30-16.30: Mehrere ?Zukunftswerkstätten? finden gleichzeitig statt,
in denen einzelne Ideen und Vorschläge zur Diskussion gestellt und
vertieft werden (offene Liste; weitere Werkstätten können eröffnet
werden, wenn entsprechende Vorschläge kommen):
* Studium/Lehre (kritische Auseinandersetzung mit Bologna)
* Forschung/Forschungspolitik
* Demokratie an den Hochschulen
* Arbeitsbedingungen und Nachwuchsförderung
* Rolle der Universitäten in der Gesellschaft

17.00-18.30 Abschluss des Forums. Vielleicht nochmals ein Referat.
Zusammenfassung der Diskussion in den Werkstätten. Austausch weiteres
Vorgehen: Ist es sinnvoll und möglich, dem Forum Uni-21 eine
dauerhafte Struktur zu geben?


***

Noch eine Idee: Alle, die nicht ans Forum kommen können (sowie auch
diejenigen, die da sein werden), könnten wir ab sofort auffordern, in
Kurztexten von (max. 5 Sätze) ihr Anliegen oder ihre Vision zu
formulieren. So kommt möglicherweise ein reichhaltiges Kaleidoskop von
Ideen zusammen, mit dem wir die Vielfalt der Diskussion über
Alternativen dokumentieren können. Keine Klagemauer, sondern ein
Strauss von Ideen, die wir aufgreifen können, um über die Hochschulen
von morgen zu diskutieren.
Hier eine Liste der Aufgaben, die es noch zu übernehmen gilt (- und der Leute, die sich schon gemeldet haben)!

- für Mobilisierung und Koordination des Flyerns: Marc, Jonas, Andi, David, Martina

- Raumorganisation (OK, Kripo)

- VoKü: Marc und Kumpel, Olga

- Struktur, Inhalt, Leitung:
a) Morgen (Plenum):
b) Mittag (Workshops): Mike, Anna-Lea
Bezüglich Flyer. Uni Basel hatte am letzten Vernetzungstreffen zugesagt den Flyer zu gestalten und auszudrucken. Diejenigen, die sich für die Gestaltung des Flyers gemeldet haben, bitte mit Fabian von Basel zusammenarbeiten. Ihre bisherigen Flyer waren wirklich auch sehr gut und so müssen wir in Zürich ein bisschen weniger machen. So könnten sich auch die Flyergestalter sonst wo noch einbringen?

Weiter kam nach dem Zeitungstreffen am Freitag die Idee auf, dass die schweizweite AG Zeitung das Fest organisiert, das nachher am Abend statt finden soll. Alle die mitwirken wollen sind höchst willkommen und wir werden uns auch an andere wenden. Natürlich werden relativ viele der Aufgaben an Zürich haften, doch für den Betrieb am Abend würden viele aus den anderen Unis auch zur Verfügung stehen.
bezüglich mittelschulen, im kanton zürich liegt der 7.mai noch in den ferien, das heisst die müssten nicht mal frei bekommen. heisst jedoch auch, dass dort in dieser woche mobilisiert werden müsste, weil man danach die leute nicht mehr gut erreicht.
hmm interessant.^^ thx^^
26.04. - 07.05.2010 Frühlingsferien

wer ist dabei ein Not kommitee auf die Beinezustellen, damit wir Donnerstag&Freitag mobilisieren können?

Cheers!
hab sonst kontakt zu einem herrn von schüler und schülerinnen für die zukunft oder wie die sich nennen... meld dich wenn du da kontaktdaten brauchst. vor mittwoch abend hab ich jedoch keine zeit, um was auf die beine zu stellen. flyern gehen könnt ich jedoch do oder fr.

sälber cheers! imfall!
voll cool wänn du die mobilisiere chöntsch. mir gsehnd ois ja eh no am stammtisch, dänn chömmer das no wiiter usfüähre.

cheers again
Schaut mal ins Wiki dort gibt es ein Seite auf der der Anlass koordiniert wird.
Hier meine Gedanken zum Programm. Die Aufteilung in Einführung/Mittagessen/Workshops/Schluss finde ich gut. Denn Einführungsteil würde ich möglichst kurz halten. Meines Erachtens müssten dort folgende Dinge angesprochen werden:
[list]
[*]Begrüssung ca. 5min
[*]Vorstellung Projekt uni21 ca. 25min
[*]Vorstellung der Initiatoren (UnsereUni/Kripo) ca. 10min
[*]Vorstellung der Workshops uni21 ca. 20min
[/list]

Auf eine Diskussion würde ich am Morgen verzichten. Dazu werden wir noch genügend am Nachmittag kommen. Zudem macht es das Zeitmanagement viel einfacher.

Den Rest würde ich so lassen. Wobei ich finde das wir unbedingt bei den Workshops voranmachen müssen. Vor allem die Frage welcher Dozent in welchem Workshop sprechen soll sollten wir schnell klären. Überhaupt sollten wir eigentlich für jeden Workshop mindestens einen Verantwortlichen haben. Ich erstelle mal im Wiki eine Seite für die Workshops. Tragt euch doch dort einfach ein.
uni21 nimmt immer mehr Gestalt an. Erste Infos haben ihren Weg bereits auf die Homepage gefunden:
[url=http://www.unsereunizh.ch/uni21]www.unsereunizh.ch/uni21[/url]
der flyer für uni21 ist jetzt unter "wer wir sind" -> "flyers" abgelegt!
jetz gilt es mal ordentlich zu drucken und dann koordiniert zu verteilen!!