Medienmitteilung vom 18. Januar 2010

Eingereicht on 17. Jan 2010 - 23:15 Uhr



Vollversammlung  –  Gespräch mit dem Rektor   –  Nutzung des HIM-Pavillons

unsereuni hat der Universitätsleitung am Donnerstag einen konkretisierten Forderungskatalog übersandt und den Rektor zum Gespräch eingeladen. Die Universitätsleitung hatte uns mitgeteilt, dass damit die Duldung der Protestbewegung im HIM-Pavillon ein Ende habe. unsereuni legte im Gegenzug dar, dass wir den Raum für eine grosse Zahl laufender und anstehender Aktivitäten benötigen. Der Pavillon ist als studentischer Raum betrieben, der an der Uni Zürich not tut. Die Universitätsleitung besteht dennoch auf der Freigabe. Deshalb findet am Dienstag 19.01.2010 um 19:00 Uhr im Pavillon eine Vollversammlung statt. Die Protestbewegung entscheidet über das Schicksal des HIM-Pavillons und die zukünftige Form von unsereuni.

unsereuni hat Rektor Fischer zum Gespräch in den Pavillon eingeladen, das Regierungsrätin Regine Aeppli an der Demo vom 2. Dezember versprochen hatte. Der letzte Versuch im freigegebenen Hörsaal KOH B10 war von beiden Seiten als unbefriedigend erklärt worden. Als nicht verplante Termine sind vorgeschlagen: 25. Februar 15:00-18:00 Uhr; 1. März ab 16:00 Uhr; 2. März 15:00-18:00 Uhr; 4. März ab 16:00 Uhr; 5. März ab 16:00 Uhr.

unsereuni führt bis März eine Fülle von Veranstaltungen und Seminaren durch. Für April ist eine Diskussionsreihe in Planung, in der die konkreten Probleme in einzelnen Fakultäten und Instituten mit allen Betroffenen - vom Dekan bis zur Studierenden - analysiert werden. Das stellt einen entscheidenden Beitrag zur inhaltlichen Debatte und zur Veränderung der Hochschulverhältnisse dar. Parallel zu den Bildungsaktivitäten findet weiterhin der studentische Kulturbetrieb statt. Zusammen mit den organisatorischen Tätigkeiten der Arbeitsgruppen und Plena führt das zur permanenten Auslastung des Pavillons. Die Selbstorganisation der Studierenden ist ein zentrales Anliegen. Sie ermöglicht es, aktiv an der Kultivierung einer überfälligen Debatte der Hochschulbildung zu arbeiten und gleichzeitig konkrete Veränderungen des universitären Betriebs durchzusetzen und zu begleiten.



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