Medienmitteilungen: Mediencommunique vom 12.12.09 zur Demo vom 12.12.09
Liebe Medienschaffende
Heute fand die Demo gegen die geplante Studiengebührenerhöhung statt. Gegen 2000 Leute beteiligten sich an der Kundgebung. Auch wir von unsereuni beteiligten uns mit vielen Leuten, Transparenten und einem eigenen Soundwagen. Symbolisch deponierten wir während der Demo ein aus Studiengebühren finanziertes Steuergeschenk vor dem Rathaus. Damit wollten wir darauf aufmerksam machen, dass die leeren Kassen des Kantons kein Zufall sind, sondern auf die Begünstigung der Reichen in Form von Steuererleichterungen zurückzuführen sind. Nach dem offiziellen Schluss der Demo, der die Stadtpolizei eine viel zu kurze Route
bewilligt hatte, zogen noch einige Hundert Leute zum Paradeplatz. Dort deponierten wir vor der UBS eine Finanzspritze, um zu zeigen, wofür der Staat übertrieben viel Geld übrig hat. Während die UBS munter weiter wirtschaftet, wie vor der Finanzkrise, bezahlt sie nun kaum noch Steuern und dem Kanton fehlt somit das Geld für die Bildung. Im Anschluss an die Aktion hatten wir zu einem "Lobby-Apéro" in unseren Pavillon geladen. Auf dem Weg zur Uni wurden unsere Leute von Einheiten der Stadtpolizei schikaniert und provoziert. Aus unklaren Gründen versperrten sie uns mit Gummischrotgewehren im Anschlag den Weg. Wir protestieren energisch gegen diesen Kriminalisierungsversuch.
Wir werten die Demonstration als vollen Erfolg. Trotz eisiger Temperatur und dem akutem Prüfungsstress am Semesterende fanden sich gegen 2000 Leute aus Uni, Fachhochschulen, Gymnasien usw. ein, um gegen die Erhöhung der Studiengebühren zu protestieren. Das zeigt, dass die Bewegung, die mit der Besetzung an der Uni Zürich einen vorläufigen Höhepunkt erlebt hatte, weiter geht. Die Beteiligung von Studierenden aus anderen Städten, wie Basel und Bern zeigt, dass die schweizweite Vernetzung funktioniert.
Zudem werten wir es auch als Erfolg, dass nicht "nur" die Erhöhung der Studiengebühren thematisiert wurde, sondern auch darüber hinaus die aktuellen Entwicklungen im Bildungswesen kritisiert wurden. In Reden und auf Transparenten wurde die Ökonomisierung der Bildung allgemein und konkret die Bolognareform verurteilt.
Schliesslich fordern wir den Kantonsrat nochmals mit Nachdruck auf die Anliegen der Studierenden zu hören und auf die Studiengebührenerhöhung zu verzichten!
unsereuni
Heute fand die Demo gegen die geplante Studiengebührenerhöhung statt. Gegen 2000 Leute beteiligten sich an der Kundgebung. Auch wir von unsereuni beteiligten uns mit vielen Leuten, Transparenten und einem eigenen Soundwagen. Symbolisch deponierten wir während der Demo ein aus Studiengebühren finanziertes Steuergeschenk vor dem Rathaus. Damit wollten wir darauf aufmerksam machen, dass die leeren Kassen des Kantons kein Zufall sind, sondern auf die Begünstigung der Reichen in Form von Steuererleichterungen zurückzuführen sind. Nach dem offiziellen Schluss der Demo, der die Stadtpolizei eine viel zu kurze Route
bewilligt hatte, zogen noch einige Hundert Leute zum Paradeplatz. Dort deponierten wir vor der UBS eine Finanzspritze, um zu zeigen, wofür der Staat übertrieben viel Geld übrig hat. Während die UBS munter weiter wirtschaftet, wie vor der Finanzkrise, bezahlt sie nun kaum noch Steuern und dem Kanton fehlt somit das Geld für die Bildung. Im Anschluss an die Aktion hatten wir zu einem "Lobby-Apéro" in unseren Pavillon geladen. Auf dem Weg zur Uni wurden unsere Leute von Einheiten der Stadtpolizei schikaniert und provoziert. Aus unklaren Gründen versperrten sie uns mit Gummischrotgewehren im Anschlag den Weg. Wir protestieren energisch gegen diesen Kriminalisierungsversuch.
Wir werten die Demonstration als vollen Erfolg. Trotz eisiger Temperatur und dem akutem Prüfungsstress am Semesterende fanden sich gegen 2000 Leute aus Uni, Fachhochschulen, Gymnasien usw. ein, um gegen die Erhöhung der Studiengebühren zu protestieren. Das zeigt, dass die Bewegung, die mit der Besetzung an der Uni Zürich einen vorläufigen Höhepunkt erlebt hatte, weiter geht. Die Beteiligung von Studierenden aus anderen Städten, wie Basel und Bern zeigt, dass die schweizweite Vernetzung funktioniert.
Zudem werten wir es auch als Erfolg, dass nicht "nur" die Erhöhung der Studiengebühren thematisiert wurde, sondern auch darüber hinaus die aktuellen Entwicklungen im Bildungswesen kritisiert wurden. In Reden und auf Transparenten wurde die Ökonomisierung der Bildung allgemein und konkret die Bolognareform verurteilt.
Schliesslich fordern wir den Kantonsrat nochmals mit Nachdruck auf die Anliegen der Studierenden zu hören und auf die Studiengebührenerhöhung zu verzichten!
unsereuni
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