Solidarität mit der Autonomen Schule Zürich
Mit Bestürzen haben wir heute erfahren, dass mit Berhanu Tesfaye ein Kursleiter der Autonomen Schule Zürich (ASZ) verhaftet wurde und möglicherweise schon bald ausgeschafft werden soll. Da unsereuni das soziale Engagement der ASZ für einen immens wichtigen Beitrag für freie Bildung und für die Gesellschaft hält, erklären wir uns mit der ASZ und Berhanu Tesfaye solidarisch.
Wir kritisieren, dass Menschen, die seit vielen Jahren in der Schweiz leben und sich - so gut es ihnen möglich ist - sozial betätigen, gefangen genommen werden und ausgeschafft werden, vor allem wenn diese Menschen in ihrem Heimatland (sofern es noch existiert) menschenrechtswidrigen Repressionen ausgesetzt werden.
[Update] Wie die Organisation "Bleiberecht für alle" mitgeteilt hat, ist Berhanu Tesfaye freigelassen worden. So schreibt die Organisation: "Offenbar haben die Behörden in seinem Fall eingesehen, dass es völlig illegitim wäre, ihn einzusperren, während sein Härtefallgesuch seit Monaten vom Migrationsamt verschleppt wird. Die Proteste gegen Berhanus Verhaftung dürften wesentlich zu dieser Einsicht beigetragen haben – herzlichen Dank an alle, die sich daran beteiligt haben!" Mehr dazu hier.
| 10 vor 10 Beitrag vom 09. Dezember 2009 | |
| Medienmitteilung der ASZ vom 11. Mai 2010 |
Projekt uni21 erfolgreich gestartet
Mit über 100 Teilnehmern erfüllte das erste Forum uni21 die Erwartungen. Sowohl die Vorträge als auch die Workshops waren sehr gut Besucht.
An
dieser Stelle möchten wir allen Referenten, den Leitern der Workshops sowie den zahlreichen Helfern danken, die das Forum ermöglicht haben.
Um die Diskussion noch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen werden wir in nächster Zeit einige Beiträge und Ergebnisse des Forum veröffentlichen. Den Anfang macht dabei die Rede über die "Zukunft der universitären Bildung und Forschung in der Schweiz" von Professor Jürg Fröhlich von der ETH Zürich und der Text von Professorin Eva Hartmann über "Europa als neue normative Weltmacht? Einsichten aus dem Bolognaprozess."
| Professor Jürg Fröhlich - Zukunft der universitären Bildung und Forschung in der Schweiz | |
| Prof. Eva Hartmann - Europa als neue normative Weltmacht? Einsichten aus dem Bolognaprozess. |
Einladung zum Forum uni21 am Freitag, 7.Mai 2010
Ganz im Sinne vom Prorektor der UZH Otfried Jarren, der nach dem Bologna Talk des StuRas uns aufgefordert hat "sich weiterhin aktiv an der Ausgestaltung der Studienreform zu beteiligen"(1), steht nun der Bildungskongress Uni-21 an.
Ein ausführliches Programm gibt es hier.
Nachdem Regine Aeppli in der Sonntagspresse (vgl. NZZ Online)(2) eine politische 540° Pirouette vollführt hat – selbst Stephan Lambiel staunt wohl ob dieser Wendigkei(3) - ist das Thema Studiengebühren Erhöhung beziehungsweise das Thema "freie Bildung" wieder aktuell.
Ganz nach dem Motto: "Bildung ist teuer – Keine Bildung ist noch teurer!" wollen wir Euch nicht nur zu diesem Themenblock im Speziellen einladen - nein, wir sind dabei, weitere hochkarätige, hochspannende und hochaktuelle Themenblöcke mit Professoren, Lehrenden, Forschenden, Mittelbau, BildungspolitikerInnen, AssistentInnen, und nicht zuletzt StudentInnen und SchülerInnen vorzubereiten
Dafür benötigen wir auch Deine Ideen, Deine Stimme und vor allem: Dein Mitdenken.
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