Eingereicht von admin am 25. Nov 2009 - 21:51 Uhr
Um unsere Forderungen in die Öffentlichkeit zu bringen und auf die vom Kantonsrat beschlossene Verdoppelung der Studiengebühren aufmerksam zu machen, veranstalten die Besetzer_innen der Uni Zürich morgen ab 12 Uhr vor der Universität Zürich eine VoKü (Volxküche), Infostände und Aktionen. Da im momentanen Bildungssystem die Chancen ungerecht verteilt sind, wird auch das Tagesgericht „Spaghetti Bologna“ nicht einfach nur ausgeteilt. „Spaghetti Bologna“ gilt als Anlehnung an die EU-Bildungsreform von Bologna, dessen mangelhafte Umsetzung Hauptkritikpunkt der Studierenden ist. So wie der Hochschulzugang derzeit durch die finanzielle Hürde der Studiengebühren geregelt ist und für viele deswegen nicht in Frage kommt, werden auch die Spaghetti Bologna nur gegen das Ziehen von Losen ausgegeben, jeder darf gerne herausfinden, ob er oder sie das Glück reicher Eltern hat! Außerdem wollen die Besetzer_innen herausfinden, was passiert, wenn man Konsequenzen des aktuellen Lernverhaltens zu Ende denkt. Dem von Soziologen Kurt Imhof betitelten „Bulimie-Lernen: Reinfuttern, rauskotzen, vergessen“ fehlt die kritische Auseinandersetzung und das selbstbestimmte Lernen. Was passiert, wenn man die so geschaffenen „Bildungszombies“ auf die Gesellschaft loslässt? Hinkommen und Herausfinden, Donnerstag, 26. November ab 12 Uhr vor dem Haupteingang der Universität Zürich