Eingereicht von marco am 23. Apr 2010 - 14:11 Uhr
Die Studierendenbewegung der Uni Zürich stellte seit
Beginn der Proteste im November 2009 die Forderung: Abschaffung der
Studiengebühren. Die zwei lautstarken Demonstrationen am 27. November
und am 14. Dezember 2009 richteten sich sodann auch erfolgreich gegen
die damals angekündigte Verdoppelung der Studiengebühren an den
Universität Zürich. An der Demo vom 27. November erklärte Frau
Regierungsrätin Aeppli, dass sie nicht für eine Erhöhung der
Studiengebühren sei.
Die Studierendenbewegung der Uni Zürich stellte seit
Beginn der Proteste im November 2009 die Forderung: Abschaffung der Studiengebühren. Die zwei lautstarken Demonstrationen am 27. November
und am 14. Dezember 2009 richteten sich sodann auch erfolgreich gegen
die damals angekündigte Verdoppelung der Studiengebühren an den
Universität Zürich. An der Demo vom 27. November erklärte Frau
Regierungsrätin Aeppli, dass sie nicht für eine Erhöhung der
Studiengebühren sei.
Wir waren deshalb fassungslos als Frau Aeppli am 11. April in den
Medien verkündete, dass sie "dem Regierungsrat Vorschläge [zu einer
breiten Erhöhung der Studiengebühren] unterbreite" (NZZ Online). Dass
sie nun selbst fordert, die Studiengebühren zu erhöhen ist für uns
unhaltbar. Auch ihr Vorpreschen bezüglich einer stärkeren Erhöhung für
ausländische Mitstudierende - bis zu 1000 Fr. mehr pro Jahr - können
und werden wir nicht akzeptieren.
Die Notwendigkeit unseres Widerstandes gegen die steigende soziale
Selektion an der Universität Zürich zeigt sich nun wieder in aller
Deutlichkeit. Der seit Beginn der Proteste andauernde Versuch der
Universitätsleitung und des Unirats, die Studierendenbewegung zu
marginalisieren, um schliesslich ungestört mit dem Umbau der
Hochschulen zu privatisierten Eliteuniversitäten fortfahren zu können,
werden wir in keiner Weise hinnehmen.
Unsereuni zh wird deshalb auch am 1. Mai präsent sein und aufzeigen,
dass sich die Kämpfe an der Uni und die Kämpfe am Arbeitsplatz
verbinden lassen!
So findet am 30. April, um 19 Uhr im Glaspalast auf dem Kasernenareal
eine Podiumsdiskussion zum Thema "Bildung: Horizonte öffnen" mit drei
VertreterInnen von unsereuni zh statt.
Zusätzlich wird am Freitag, 7. Mai ein ganztägiges Bildungsforum
"Uni21" mit Dozierenden, Assistierenden und Studierenden aus der ganzen
Schweiz durchgeführt um die zukünftige Rolle einer kritischen
Bildungsbewegung zu thematisieren und Perspektiven zu eröffnen.
Unsereuni zh