Ganz im Sinne vom Prorektor der UZH Otfried Jarren, der nach dem Bologna Talk des StuRas uns aufgefordert hat "sich weiterhin aktiv an der Ausgestaltung der Studienreform zu beteiligen"(1 [1]), steht nun der Bildungskongress Uni-21 an.
Ein ausführliches Programm gibt es hier [2].
Nachdem Regine Aeppli in der Sonntagspresse (vgl. NZZ Online)(2 [3]) eine politische 540° Pirouette vollführt hat – selbst Stephan Lambiel staunt wohl ob dieser Wendigkei(3 [4]) - ist das Thema Studiengebühren Erhöhung beziehungsweise das Thema "freie Bildung" wieder aktuell.
Ganz nach dem Motto: "Bildung ist teuer – Keine Bildung ist noch teurer!" wollen wir Euch nicht nur zu diesem Themenblock im Speziellen einladen - nein, wir sind dabei, weitere hochkarätige, hochspannende und hochaktuelle Themenblöcke mit Professoren, Lehrenden, Forschenden, Mittelbau, BildungspolitikerInnen, AssistentInnen, und nicht zuletzt StudentInnen und SchülerInnen vorzubereiten
Dafür benötigen wir auch Deine Ideen, Deine Stimme und vor allem: Dein Mitdenken.
Schreibe doch gerade jetzt einen Kurztext von maximal 5 Sätzen, in dem Du Deine Ideen für die Hochschule der Zukunft skizzierst und propagierst, in dem Du Deine Wünsche, Ärgernisse, Vorstellungen sammelst. Daraus wird ein Kaleidoskop von Zukunftsvisionen zusammengestellt werden, das die Diskussion anregen und dokumentieren soll. Es ist kein grosser Aufwand, einige Sätze niederzuschreiben. Für uns ist es wichtig, viele Kurztexte zu haben - gerade auch von denen, die am 7. Mai nicht dabei sein können. Aber auch jene, die kommen, dürfen gerne einen kurzen Text an uns senden [5].
Eine Lehrbeauftragte an der Uni Zürich fordert: "entsprechend der slow-food-Bewegung", eine slow-education-Bewegung, "damit sich junge Studierende endlich wieder Zeit nehmen können, Bücher zu lesen." Sie möchte "der Sprachlosigkeit der Studierenden bezüglich der Frage, was sie eigentlich fordern sollen" Abhilfe verschaffen und fordert – sympathischerweise - kurzerhand "die Rücknahme des Bologna-Prozesses."
Vieleweitere sind dabei. Sei es Eva Hartmann, sei es Tove Soiland (vgl.Zitat oben), von ETH-Professor Fröhlich (mathematische Physik), über eine innovative Primarschullehrerin, bis zur Assistentin für Soziologie an der Uni Basel - die bisherigen Zusagen vereinigen bereits die verschiedensten Stimmen. Deshalb braucht es auch die Euren und die all derjenigen, die Ihr erreichen könnt. Bitte nützt eure Kontakte und engagiert Euch; und sei es, indem Ihr das artikulierte Vorhaben kritisiert.
Nochmals:dies ist ein Appell an alle bildungspolitisch interessierten Kräfte unserer Gesellschaft am nationalen Bildungskongress vom7. Mai an der Universität Zürich teilzunehmen und im Vorfeld 5 Sätze für das Bilungs-Kaleidoskop zu schreiben. In verschiedenen Panels, Diskussionsrunden, Workshops, Vorträgen und Plena diskutieren wir - als interessierte Menschen - über die Zukunft unserer Bildungslandschaft, entwickeln Ideen, Ideale und Zukunftsvisionen. Wir bilden uns selbst und bilden als Basis die Bildung der Zukunft.
Unsere Uni
die Bewegung für die Uni von Morgen
in Zusammenarbeit mit: der kriPo (Studentenpartei) und der Assoziation Lehrende und Forschende